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Di 01 Sep 2009 Gemeinsam wohnen?Wohnprojekte von Alt und Jungaus Deutschland und ÖsterreichGemeinsam wohnen?
In Wien und in ganz Österreich sind ältere Menschen zunehmend bemüht, Alternativen zu herkömmlichen Altersheimen zu finden. Es gibt bereits Initiativen, die selbstbestimmte, teilweise generatio- nenübergreifende Wohnprojekte entwickeln.
Beispielgebend für die Förderung von solchen Wohnprojekten sind deutsche Großstädte, allen voran Hamburg und Berlin. Sie haben Agenturen in den Stadtverwaltungen eingerichtet, die Interessenten zusammenführen und beraten. In Deutschland ist auch die Ausstellung „Gemeinsam wohnen. Wohnprojekte von Alt und Jung“ entstanden. Ihre Gestalter unterstreichen, dass neue Formen des Zusammenwohnens keine Utopien mehr sind, wollen dazu ermutigen, neue Wege des Zusammenlebens zu wagen.
Die Ausstellung zeigt Wohnprojekte aus deutschen Städten wie München, Hamburg, Dresden, Göttingen usw., ergänzt durch österreichische (z. B. Sargfabrik, B.R.O.T., ro*sa, die Studie „Gemeinsam wohnen in sanierten Häusern“ sowie das Projekt „Nachbarschaftliches Wohnen Kleinwörth“ in OÖ).
Eine Initiativgruppe (Freya Brandl, Afra Margaretha, Dieter Schrage) bringt diese Ausstellung nach einer Anregung von Rio Mäuerle vom 31. August bis zum 25. September 2009 nach Wien, danach wird sie vom 30. September bis zum 8. Oktober in Linz gezeigt. Sie ist ein wichtiger Beitrag zu einer zeitgemäßen Lebens- und Wohnkultur für die Gener- ation 50+. Für sie geht es immer mehr um ein „Wohnen in Gemeinschaft“. Und dafür sollen auch bei uns Anlauf- und Beratungsstellen geschaffen werden.
Die Ausstellung wird durch ein Begleitprogramm ergänzt und ist an drei Orten zu sehen.
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